Tibet - Injustice!

(mit dem Schriftzeichen für "Tibet" - mehr Info dazu siehe unten....)

Maße 120 x 120cm

Acryl auf Leinwand, mit modelliertem Relief und kupferner Schlagmetallauflage

 

 


Der Dalai Lama als Kind TIBET - UND DIE WELT SCHAUT ZU !!!

Tibet 1937: im höchsten Land der Erde, das nur von friedlichen Nomaden und Bauern bevölkert wird, wird in einem kleinen Dorf im Nordosten der kleine Junge Lhamo Thondup zweifelsfrei als 14. Dalai Lama und somit neues Oberhaupt Tibets identifiziert. Für das Kind beginnt ein Leben voller Verantwortung, Meditation und täglichen Lernens inmitten buddhistischer Mönche, mit fünf Jahren wird es offiziell als Führer des Landes im Potala-Palast in Lhasa inthronisiert und erhält den Namen Tenzin Gyatso.


Zu dieser Zeit lebt fast ein Viertel der männlichen Bevölkerung in den riesigen buddhistischen Klöstern, die bedeutende Zentren religiöser Gelehrsamkeit und Kultur sind. Fast jede Familie schickt ein meist männliches Kind ins Kloster, denn der Toleranz predigende tibetische Buddhismus mit seinen vielen bunten Riten, Gebeten und Zeremonien ist ein wichtiger Bestandteil des privaten und öffentlichen Lebens.
Im Oktober 1950, der Dalai Lama ist gerade 15 Jahre alt, marschieren die Chinesen für eine "friedliche Befreiung" (Befreiung von wem????) in Tibet ein und beginnen, systematisch die Religion und Kultur Tibets zu zerstören.
Der Dalai Lama versuchte jahrelang, auf diplomatischem Wege den Eingriff Chinas in die traditionell sehr religiöse Lebensweise des Landes zu verhindern, war aber im März 1959 gezwungen, ins Exil nach Indien zu gehen, da die Sicherheit seines Lebens nicht mehr garantiert werden konnte.


Mönche in den traditionellen Gewändern Von seiner Exilresidenz in Dharamsala aus, in der er sonst täglich Pilger aus aller Welt empfängt, unternimmt er regelmäßig Reisen in die ganze Welt, um auf das Leid seines Volkes, das seit Jahrzehnten durch schlimmste Folterungen, Zwangssterilisationen und permanente Unterdrückung systematisch ausgelöscht wird, aufmerksam zu machen.
China hat es in den letzten Jahrzehnten geschafft, durch Zwangsumsiedelungen chinesischer Familien nach Tibet seine Herrschaft dort extrem zu festigen und läßt sich auch von den wenigen ausländischen Delegationen zu dem Thema nicht in seinem Vorgehen beirren.


Tenzin Gyatso, der 14. Dalai Lama Obwohl der Dalai Lama für seine friedlichen Bemühungen 1989 den Friedensnobelpreis erhielt, hat sich für sein Volk nicht das mindeste geändert, auch wenn ihn inzwischen zum Buddhismus bekehrte prominente Personen (z.B. Richard Gere und Tina Turner) mit Öffentlichkeitsarbeit zur Seite stehen.
Aber es ist offensichtlich, daß kein Land der Welt es wagt, dieses Thema ernsthaft anzuprangern - China ist auf dem Ohr der Menschenrechte definitiv taub und spielt sein Potenzial an momentaner und vor allem künftiger Wirtschaftskraft voll aus. Es ist traurig mitanzusehen, wie auch die europäischen Wirtschaftsminister angesichts des riesigen Absatzmarktes von 1,2 Milliarden Chinesen vor der chinesischen Führung katzbuckeln trotz dieser absolut unglaublichen Menschenrechtsverletzungen.

Weitere Informationen über dieses Thema gibt das sehr empfehlenswerte Buch "Die Welt des Dalai Lama" von Gill Farrer-Halls (Urania-Verlag), aus dem die obigen Fotos und verkürzten Texte entnommen sind.